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Die geballte Kraft von Sommerkräutern nutzen

Thymian, Salbei, Rosmarin, Dill und viele mehr sind jetzt in Hochform. Sie winken uns zu aus Töpfen, vor Fenstern, auf Balkonen, in Gärten und Verkaufsregalen. Wer sich auskennt, entdeckt sie in freier Natur. Kräuter gedeihen für unser Wohlbefinden. Sie vereinen Aroma mit Genuss und inspirieren die Alltagsküche aufs feinste.

Auch die Wissenschaft belegt, was Kräuterkundige lange schon predigen: Im Hochsommer sind die meisten Pflanzen in Hochform. Sie nehmen die volle Kraft des Sonnenlichts auf. Die Wärme regt sie dazu an, ätherische oder essenzielle Öle, wirksame Alkaloide und Glykoside zu bilden. Jetzt haben sie den Höhepunkt ihrer Qualität erreicht.

Dem Gaumen schmeicheln

Neben ihrer Qualität und ihrer Frische spielt die Verwendungsart von Sommerkräutern eine entscheidende Rolle. Nicht jedes Kraut passt zu jedem Gericht. Beispielsweise eignet sich frisches, leichtes Peterli bestens für Suppen und Salate, süss-pfeffriges Basilikum für Tomaten oder Pesto, kräftig-würziger Thymian oder starker Rosmarin für Fleisch, Schmorgerichte und Kartoffeln oder die Anisnote von Dill hervorragend für Fisch. Spielen die Temperaturen im August in den höchsten Tönen, erfrischen Smoothies mit Pfefferminze oder Eistees mit Zitronenmelisse. Minze und Apfel etwa verbinden sich zu einem sommerlichen Traumpaar, überraschend im traditionellen Apfelkuchen, Apfelmus oder kühlenden Apfelsaft. Glacé, Jogurt, Skyr oder Quark lassen sich mit Thymian und/oder etwas Lavendel im Nu verfeinern und dekorieren. Mit Ausprobieren und etwas Gespür für die Harmonie der traumhaften Aromen hiesiger Kräuter können wir der Leichtigkeit sommerlichen Seins auf die Sprünge helfen.

Die geballte Kraft von Sommerkräutern nutzen
Bio Suisse

Strenge Kontrollen

Wer keine eigenen Kräuter anbaut, tut aus verschiedenen Gründen gut daran, möglichst regional gezüchtete, kultivierte und zertifizierte Biokräuter auszuwählen. Erhältlich sind sie neben dem Biofachhandel auch in Hofläden oder auf Wochenmärkten. Bio-Knospe-Gärtnereien und -Landwirtschaftsbetriebe bauen die vielfältigen Kräuter gemäss den Auflagen des Dachverbandes der Marke Knospe ganz ohne chemisch-synthetische Hilfsmittel und Kunstdünger an. Die Kontrollen rund um Rückstände sind im Kräuteranbau streng. Umso mehr als die Pflanzen gerne auch für Heiltees oder andere gesundheitsfördernde Produkte Verwendung finden. Einwandfreie Frische und eine perfekte Optik spielen für die Verarbeitung und den Verkauf eine zentrale Rolle.

Klimafreundlicher Anbau

Ein weiteres Plus spricht für Bio-Knospe-Kräuter: Sie zeichnen sich aus durch einen geringen ökologischen Fussabdruck. Standortgerechte, robuste und vorzugsweise einheimische Pflanzensorten, die ganz oder mit nur ganz wenig Torfeinsatz auskommen, sind das eine. Zum anderen haben Bio-Knospe-Betriebe für ihre Gewächshauskulturen strenge Energie-Auflagen einzuhalten. Auch in ihren Freilandkulturen tragen sie, unterstützt von immer effizienter werdenden Energiemanagement-Systemen, dem Wasser- und Strom-Ressourcenschutz Rechnung. Und in Anbetracht zunehmender Wetterextreme durch klimatische Veränderungen widmen sie sich im Austausch mit Forschung und Beratung neuen wie auch altbewährten Anbaumethoden aus Ländern des Südens.

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