Biera Engiadinaisa wurde im Jahr 2004 von der Bevölkerung in Tschlin, einer Ortschaft in der Gemeinde Valsot im Kanton Graubünden, gegründet. Von der dortigen Gemeinde angestossen, bestand das Ziel der Gründung darin, ein attraktives und für die Region typisches Produkt herzustellen. Während der Betrieb bis 2020 eigenständig geführt wurde, steht heute seit rund sechs Jahren die Brauerei Locher als Logistik- und Vertriebspartnerin im Hintergrund.
Regionale Zutaten als Fundament
Ob das klassische Tschliner Bier, die helle Variante, eine alkoholfreie Ausführung oder jene auf Basis von Weizen – die vier Sorten von Biera Engiadinaisa basieren auf Schweizer Rohstoffen, vorwiegend aus dem Engadin. Das Gerstenmalz stammt von der Genossenschaft Gran Alpin, einem Zusammenschluss von rund 120 Bündner Bergbauern, die nach den Richtlinien von Bio Suisse Getreide anbauen. Das Weizenmalz kommt aus dem Val Müstair, das Edelweiss aus dem Puschlav – und gebraut wird mit natürlichem, unbehandeltem Tschliner Quellwasser. «Neben der Bioqualität ist uns die Engadiner Regionalität ein zentrales Anliegen», erklärt Philip Herrmann, Leiter Verkauf Retail bei der Brauerei Locher. «Biera Engiadinaisa steht damit nicht nur für Nachhaltigkeit, sondern ebenso für konsequente Regionalität und gelebte Swissness.»