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Kaltes Glace, warmes Engagement

Mit viel Handarbeit entstehen in der Glace-Manufaktur von Gelati Gasparini die unverkennbaren Zolli-Cornets, Stängeli und Glace-Becher. Von der bewussten Auswahl hochwertiger Zutaten über die Verarbeitung in Handarbeit bis hin zur Integration von Menschen mit einer Beeinträchtigung – bei Gelati Gasparini gehen Geschmack und Verantwortung Hand in Hand.

Die Erfolgsgeschichte von Gelati Gasparini begann vor über 70 Jahren: 1954 wurde das berühmte Zolli-Cornet für den Zoo Basel lanciert, das den Grundstein für die heutige Glace-Manufaktur in Münchenstein (BL) legte. Seit 2002 gehört Gelati Gasparini zum Verein gaw (Gesellschaft für Arbeit und Wohnen) in Basel, welcher sich der sozialen und beruflichen Integration von Menschen mit einer Beeinträchtigung widmet.

Gelebte Inklusion

Mit der Übernahme durch die gaw rückte der soziale Auftrag von Gelati Gasparini stärker in den Fokus: die Integration von Menschen mit einer Beeinträchtigung in Arbeitswelt und Gesellschaft. Aufgrund der vielen manuellen Arbeitsschritte in der Glaceherstellung bietet das Unternehmen ideale Voraussetzungen für inklusive Arbeits- und Ausbildungsplätze. Im Interview erzählt Diego De Marco, Leiter Verkauf bei Gelati Gasparini: «Wir bieten rund zehn begleitete Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Produktion und im Kundendienst. In der Produktion unterstützen uns unsere Mitarbeitenden beispielsweise beim Trempieren der Zolli-Cornets oder beim Verpacken der fertigen Produkte. Im Büro und Verkauf übernehmen sie Aufgaben wie die Bestelleingabe im Betriebssystem oder die Kundenbetreuung im Fabrikladen.» Damit bietet Gelati Gasparini jenen Menschen, die im ersten Arbeitsmarkt oft wenig Chancen haben, eine Möglichkeit zur Teilhabe in der Arbeitswelt. Und zeigt eindrücklich, dass sich unternehmerischer Erfolg und gesellschaftliches Engagement gegenseitig stärken können.

Kaltes Glace, warmes Engagement
Logo Gasparini

Herstellung in Handarbeit

«Neben dem Sozialauftrag steht Gelati Gasparini aber selbstverständlich auch für Qualität und unglaublich gutes Glace», meint Herr De Marco überzeugt. Ein wichtiger Grundstein dafür ist die bewusste Auswahl der Rohstoffe. «Wir verwenden sorgfältig ausgewählte Zutaten, setzen auf transparente Lieferketten und prüfen unsere Rohstoffe vor der Verarbeitung konsequent», meint Herr De Marco. Denn: «Eine gleichbleibend hohe Qualität der Rohstoffe ist das A und O für gutes Glace.» Die Verarbeitung erfolgt dann in echter Handarbeit, wie das Beispiel der Zolli-Cornets zeigt:

  1. Abfüllen: Ausgewählte Rohstoffe werden von Hand eingewogen, pasteurisiert und homogenisiert. Nach der Reifung wird der Glacemix im Freezer kontinuierlich gefroren und direkt in die knusprigen Waffeln abgefüllt. Ohne Dosierung und Unterbruch wird die Glacemasse allein durch die Handbewegung geschnitten. So wird jedes Zolli-Cornet zu einem Unikat.
  2. Trempieren: Nach dem kurzen Aushärten im Schockfroster werden die Cornets von Hand in warme, flüssige Couverture getunkt. Dabei dürfen sich die glänzenden Schokoladenköpfe nicht berühren, was eine besondere Haltetechnik erfordert.
  3. Folieren: Nach dem erneuten Härten wird jedes Zolli-Cornet von Hand mit der charakteristischen Folie umwickelt und mit einem ‘Gasparini-Wölkchen’ verschlossen.
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