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Fleischiges mit gutem Wissen und Gewissen

Schätzungsweise 18 bis 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen stammen aus der Tierhaltung. Auch die Biodiversitätskrise hängt mit unserem Fleischkonsum zusammen. Was spricht trotzdem dafür, sein Grillstück zu geniessen?

Alle wissen: Die weltweite Fleischproduktion ist einer der Haupttreiber des Klimawandels. Es geht dabei um weit mehr als um Soja-Tierfutter, für das in Südamerika wertvoller Regenwald gerodet werden muss. Die neuen Ernährungsempfehlungen des Bundes raten, maximal zwei- bis dreimal wöchentlich Fleisch zu essen. Noch liegt der jährliche Fleischkonsum in der Schweiz bei rund 50 Kilogramm pro Person. Weniger wäre also mehr. Damit dem effektiv so sein kann, bleibt uns die bessere Wahl: wenn schon Fleisch, dann Bio.

Fleischiges mit gutem Wissen und Gewissen
Bio Suisse

Geringere Belastung für Tiere und Umwelt

Ob Rind, Schwein, Poulet: Bei der Tierhaltung sind Zucht, Haltung, Fütterung und Gesunderhaltung ausschlaggebend. Im Vergleich zur konventionellen Nutztierhaltung wählen Biolandwirte und -landwirtinnen häufiger robuste, standortangepasste Tiere. Diesen ermöglichen sie mehr Platz und mehr Auslauf. Ihre Ställe sind geräumiger und artgerecht gestaltet. Biotiere leben meist in kleineren Gruppen, dürfen regelmässig ins Freie und auf die Weide. Dort erfreuen sie sich an Gras und Kräutern von Böden, die ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Spritzmitteln gesund bleiben. Denn sie wachsen auf bei Bauernfamilien, die der Natur Sorge tragen und unsere Kulturlandschaft erhalten. Das heisst auch, dass sie ihre Tiere weder mit Hormonen noch mit Wachstumsförderern auf Höchstleistung trimmen. Weder Gentechnik noch präventive Antibiotika kommen ins Futter. Apropos: Biotiere erhalten nur hochwertiges Biofutter. Nach den strengen Vorlagen von Bio Suisse muss es mindestens zur Hälfte vom Hof stammen, auf dem sie leben. Wo Futter zugekauft werden muss, kommt es mehrheitlich aus Biobetrieben in der Region. Damit passt sich die Biolandwirtschaft im Sinn der geschlossenen Nährstoffkreisläufe ebenfalls an den Standort an. Auch verkaufen dürfen Biobetriebe ihren restlichen Dünger nur an regionale Biohöfe. So verhindern die Knospe-Richtlinien von Bio Suisse, dass mehr tierische Produkte erzeugt werden, als es der Standort zulässt.

Qualität, die man mit jedem Bissen spürt

Neben Züchtung, Haltung, Fütterung trägt auch die Beziehung von Menschen zu Tieren zur vorbeugenden, ganzheitlichen Gesunderhaltung bei. Treten dennoch Erkrankungen auf, wenden Biobäuerinnen und -bauern in erster Linie komplementärmedizinische Massnahmen, wie Homöopathie und Pflanzentherapie, an. Nur im Ausnahmefall, bei Gefährdung der Tiergesundheit, dürfen sie nach fachärztlicher Absprache auf herkömmliche Tierarzneimittel zurückgreifen. Anspruchsvolle Qualitätsanforderungen an artgerechte Fütterung und Tierhaltung haben verständlicherweise ihren Preis: Der Platzbedarf ist grösser, das Futter teurer, die Mastzeit bei langsam wachsenden, dafür robusten Rassen meistens länger. Auch ökologische Auslauf- und Weidehaltung sind häufig aufwändiger und arbeitsintensiver. Wer trotzdem auf Fleisch, aber nicht aufs Grillieren verzichten möchte: Auch Alternativen, wie Tofu und Gemüse, bieten fabelhafte Geschmackserlebnisse. Ab Mitte Mai beginnt die Saison für Schweizer Sommergemüse. Frisch, regional und nachhaltig.

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