Ein Unternehmen für heute und morgen

Von einem Unternehmen, dass mit Bio-Produkten handelt, darf man eine umfassende nachhaltige Haltung erwarten. Ja: dadurch, dass unsere Produkte biologisch sind, haben wir die beste Ausgangslage, die ein Grosshandelsbetrieb haben kann. Jedoch bringt unsere Tätigkeit durchaus viele Aspekte ins Spiel, wo sich genaues Hinschauen lohnt: tagtäglich sind wir gefordert, die Umweltbelastung, die wir durch Kühlung und Transport verursachen, zu minimieren; müssen wir überprüfen, ob wir für unsere Mitarbeitende ein nachhaltiger Betrieb sind; tragen wir die Verantwortung für unseren langfristigen Unternehmenserfolg.  


Unser Nachhaltigkeitsengagement wurde nach den SAFA-Richtlinien für Ökologie, Ökonomie, soziales Wohlergehen und gute Unternehmensführung geprüft. Seit 2016 liegt uns die ausführliche SMART-Analyse vor. Die Handlungsvorschlägen der Analyse haben wir zum Anlass genommen, uns kurz- und langfristigen Ziele zu setzen und drei Arbeitsgruppen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu bilden. Zu den Massnahmen, die wir aus den Zielen abgeleitet haben, gehören unter anderem die Einführung eines Lagerverwaltungssystems, das zu einer Verringerung der Lebensmittelverschwendung und einer Entlastung der Lagermitarbeitende geführt hat; unser Fuhrpark entspricht den aktuellsten Öko-Normen und wir gehören zu den ersten Schweizer Firmen, die Hybrid, sowie Elektro-Lastwägen einführte; wir setzen auf langfristige, partnerschaftliche Beziehungen mit Lieferanten und unterstützen Produzenten in Ursprungsländern beim Aufbau von Anbauprojekten; der CO2-Ausstoss, welcher wir durch unsere Lieferantenbesuche, Drucksachen und Postversände verursachen, kompensieren wir mit MyClimate-Beiträgen; wir haben ein umfassendes Förderprogramm eingeführt, dass zur Existenzsicherung des unabhängigen Biofachhandels und damit zur Diversität der Schweizer Detailhandelslandschaft beiträgt. Für das Jahr 2019 setzen wir uns weitere Nachhaltigkeitsziele.

 

 

ZKB KMU-Preis für ausgezeichnete Nachhaltigkeit

Das tief in der Bio Partner Schweiz AG verankerte Bewusstsein für Nachhaltigkeit überzeugt die Zürcher Kantonalbank. Sie verleiht der Firma den Nachhaltigkeitspreis 2017 für KMU-Unternehmen.

„Nachhaltig im umfassenden Sinne ist eine Entwicklung dann, wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden“, so schreibt die ZKB in ihrer Information zum Nachhaltigkeitspreis 2017. Für Unternehmen bedeute dies, verantwortungsvoll und kompetent mit Ressourcen umzugehen. Damit sind sowohl die finanziellen, als auch die sozialen und ökologischen Ressourcen gemeint. Die Fähigkeit zum nachhaltigen Wirtschaften werde als eine der wesentlichen Komponenten zur Erhaltung und Erhöhung des langfristigen Unternehmenswerts betrachtet.

„Bio Partner Schweiz AG ist ein Unternehmen mit grosser Strahlkraft im Schweizer Biohandel. Damit trägt sie zur Schonung der Umwelt und zu einer gesunden Ernährung bei. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist tief in der ganzen Firma verankert. Das hat die Jury überzeugt und darum gewinnt Bio Partner einen KMU-Preis“, so Andrea Rieder, Jury Mitglied für den KMU-Nachhaltigkeitspreis der ZKB.

Zur Beurteilung der Nachhaltigkeitsleistung der Bewerber berücksichtigte die Jury Kriterien aus Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft sowie Management gleichwertig. Ausserdem wurde dem Potenzial für die künftige Nachhaltigkeitsleistung Rechnung getragen.

Hier geht's zum entsprechenden Film.

 

 

Forschungsgelder für biologische Saatgut- und Pflanzenzüchtung

Bio Partner fördert die Forschung und Bildung im Bereich der biologischen Landwirtschaft. Während zwei Jahren investierte Bio Partner insgesamt rund CHF 150'000.- in die biologische Saatgut- und Pflanzenzüchtung. Sie förderte zwei FiBL-Forschungsprojekte zur Entwicklung robuster Sorten für die Schweizer Landwirtschaft. Mehr hierzu erfahren Sie in der Dokumentation:

FiBL-Lupinenprojekt

FiBL-Poma Culta Apfelzüchtungsprojekt

 

 

Nachhaltigkeit im Transport: ein Videobeitrag von Scania über die Bio Partner LKW-Flotte:

Unternehmerische Nachhaltigkeit

Leitsätze:

  • Wir stellen den langfristigen unternehmerischen Erfolg sicher.
  • Wir messen unsere Leistung und streben eine kontinuierliche Verbesserung an.
  • Hohe Qualitätsansprüche prägen unser Handeln.

Soziale Verantwortung

Leitsätze:

  • Wir leisten unseren Beitrag als Ausbildungsbetrieb.
  • Wir bekennen uns zu fairen und gesunden Arbeitsbedingungen.
  • Wir setzen uns für einen fairen Handel mit Produzenten und Kunden ein.
  • Wir fördern unsere regionale Verankerung und sind in der Branche vernetzt.

Ökologischer Umgang mit Ressourcen

Umweltpolitik

In der Unternehmenspolitik von Bio Partner ist für Umwelt und Nachhaltigkeit folgendes festgehalten:

Bio Partner Schweiz AG setzt sich hohe Umweltziele, engagiert sich in sozialen Themen und erwirtschaftet einen nachhaltigen Ertrag:

  • Bio Partner betreibt ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach der ISO-Norm 14001. Dies bedeutet unter anderem

    • Systematisierung und stetige Verbesserung des Umweltschutzes im Unternehmen
    • Minimierung der Umweltbelastung im Unternehmen durch gezielten Einsatz von Ressourcen
    • Erhebung der Umweltkennzahlen und das Wissen um deren Umweltrelevanz
    • Hohe Eigenverantwortung und stetige Förderung des Umweltgedankens bei den Mitarbeitern.

  • Bio Partner betreibt ein Zentrallager nach neustem Standard mit modernen, energiearmen technischen Einrichtungen.

 

Leitsätze unseres ökologischen Engagements:

  • Durch Reduzierung von CO2-Ausstoss und Nutzung von umweltfreundlicher Energie setzen wir uns für den Klimaschutz ein.
  • Durch den Einsatz moderner Technik reduzieren wir die Lärmemissionen.
  • Wir vermeiden Lebensmittelvernichtung.

Freiwilliger Klimaschutz und Energieeffizienz

Bio Partner Schweiz hat auf freiwilliger Basis mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) eine Zielvereinbarung über zehn Jahre (2015 – 24) abgeschlossen, in welcher die zu reduzierenden CO2-Emissionen und die Stromsparziele festgehalten sind. Nach Umsetzung der Massnahmen werden bedeutende Verbesserungen in den durch unseren Gasverbrauch verursachten CO2-Emissionen und im Stromverbrauch erreicht.