Gartenbauschule Hünibach

Bio-Gartenbauschule Hünibach

Hünibach optimiert ihr Biofachgeschäft mithilfe des Renaissance-Teams

Im hauseigenen Laden verkaufte die Gartenbauschule Hünibach selbst-angebautes Gemüse sowie zugekaufte Lebensmittel, Pflanzen und Gartenbedarf. Der Laden wurde vom Kanton subventioniert - im Rahmen des Bildungsauftrages. Jedoch wurden die Regeln strenger und der Kanton kündigte an, zukünftig nur noch den Verkauf von Pflanzen zu subventionieren, da nur dies Ausbildungsbestandteil der Gärtnerlehre ist. Hünibach beschloss, ihr Bioladen-Sortiment abzutrennen und künftig separat zu verkaufen. Das per Januar dieses Jahres entstandene Biofachgeschäft muss also auf eigenen Beinen stehen und rentabel werden. Was aber war das richtige Sortiment?

06.02.2020 Susan van Osch

Die Gartenbauschule kontaktierte das Renaissance-Team für eine Beratung, denn Biofachhandels-Wissen brachte sie selbst nur eingeschränkt mit. Hünibach erarbeitete mit fachlicher Beratung vom Renaissance-Team einen Business Plan für die nächsten drei Jahre, welches einen Innenumbau vorsah und eine Sortimentserweiterung, vor allem im Frischebereich. Das Team war begeistert ab den Plänen – Bilder von einem neuen Ladenkonzept mit Vollsortiment schwebten ihnen vor. Jedoch waren die Pläne mit grösseren Investitionen verbunden als geplant: der Innenausbau im denkmalgeschützten Haus, einen neuen Kühler, neue Gestelle, Bodenbeläge und Lichtanlage. Damit sich die Investitionen rechneten, hätte die Kundschaft grösser und der Umsatz markant gesteigert werden müssen. Und das, so schätzten die Beteiligten ein, würde an der gegebenen Lage und mit der relativ kleinen Ladenfläche schwierig. Da Hünibach für ein anderes Projekt bereits grössere Investitionen geplant hatte und das Biofachgeschäft nicht zum Kerngeschäft der Gartenbauschule gehört, entschied sie sich gegen eine komplette Umgestaltung.

Wie geht es nun weiter mit dem Bioladen von Hünibach? Statt für die Neukonzeption nutzt das Ladenteam die Beratungstipps des Renaissance-Teams anders: Es optimiert das Geschäft Schritt um Schritt. Es hat das Sortiment überarbeitet und eine Kaffeemaschine in den Laden gebracht. Ausserdem vereinfacht es die Abläufe: Beispielsweise sind neu die Gemüse- und Früchte-Gestelle auf Rollen und können so abends gesamthaft in den Kühler gestellt werden, das spart Zeit. Und alle Artikel wurden mit Strichcodes versehen. Trotz längerer Ladenöffnungszeiten konnten so die Personalkosten gesenkt werden. Kunden dürfen Sortimentsanregungen direkt platzieren und reagieren positiv auf den neuen Laden.

Auf die Erfahrungen mit dem Renaissance-Angebot zurückblickend sagt Marianna Serena, Direktorin der Gartenbauschule Hünibach: «Wir haben eine sehr gute Beratung vom Renaissance-Team erhalten. Ihr grosses Knowhow in den Bereichen Sortiment, Abläufe, Kennzahlen zu Personalressourcen, Rentabilitätsvorgaben, Warenpräsentation und Ladenkonzeption hat uns sehr viel weitergebracht. Die Zusammenarbeit war speditiv und angenehm, mehrmals waren Renaissance-Leute bei uns vor Ort. Mit einem Workshop wurde ausserdem das ganze Ladenteam miteinbezogen. Renaissance hat unsere Pläne und Möglichkeiten fassbar gemacht. Der Business Plan war dazu ein Schlüsselfaktor.»

Was würde sie in Zukunft vielleicht anders machen? «Von Anfang an in Varianten denken. Wir haben uns auf die Vollausbau-Pläne gestürzt. Aber der Sprung war letztendlich zu gross. Wahrscheinlich macht es Sinn, verschiedene Optionen auszuarbeiten.»

Und was rät Marianna Serena anderen Läden, welche sich Gedanken über Änderungen machen? «Unbedingt das Angebot von Renaissance annehmen. Renaissance bietet eine tolle Leistung. Das Wissen und die Best Practice Beispiele sind eine Riesenhilfe – auch wenn man sich selbst noch nicht ganz im Klaren ist, wohin die Reise gehen soll. Wir haben wirklich gute Erfahrungen mit Renaissance gemacht und bleiben auf jeden Fall begeisterte Bio Partner Kunden.»

Unternehmen Biofachhandel Renaissance Handel Konsumenten News