Stellungnahme von Bio Partner zu: Gentech-Impfstoff bei Bio-Mastpoulets

Am 7. November 2018 berichtete das Schweizer Fernsehen in der „Rundschau“ über den Einsatz des gentechnisch modifizierten Impfstoffes Vaxxitek bei Schweizer Bio-Poulets.

 

Der Stellungnahme von Bio Suisse ist zu entnehmen, dass seit 2014 immer mehr Tiere am hochansteckenden Virus Gumboro erkrankten und verstarben. Bis 2017 sind auf den von der Seuche betroffenen Betrieben bis zu 30 Prozent der Mastpoulets gestorben. Dieser hochansteckende Virus tritt wegen der Übertragung auf der Weide vor allem bei Freiland- und Bio-Betrieben auf. Der bis anhin im Biolandbau zugelassene Impfstoff hat nicht die ausreichend Wirkung gezeigt. Aus diesem Grund hat Bio Suisse sich dazu entschieden einen Gentech-Impfstoff für Küken zuzulassen, um die Seuche zu bekämpfen. Der Einsatz des Impfstoffs ist bis Ende 2019 befristet.

 

Bei dieser Entscheidung galt es für den Vorstand von Bio Suisse abzuwägen – Tierwohl gegen Gentech-Impfstoff. Dabei stand das Tierwohl im Vordergrund. Ein Entscheid, der auch vom Schweizer Tierschutz unterstützt wird.

 

Nach Abklärungen mit unseren Lieferanten, haben wir schriftliche Zusicherungen, dass die Hühner und Hähne unserer Bio-Eier und unser Bio-Geflügel Fleisch keinen gentechnischen Impfstoff erhielten.

 

Bio Partner vertreibt zudem kein Fleisch von Masthühnern sondern nur Fleisch von Legehühnern bzw. von den Brüdern der Legehühner.

 

Unsere Eierlieferanten

 

  1. Gutsbetrieb Eichberg AG

  2. Hosberg AG

 

Unser Fleischlieferant

 

  1. Von Eichberg beziehen wir Fleisch von Legehühnern bzw. von Brüdern von Legehühnern